Was ist beim Kauf eines Sandkastens zu beachten?

Geschrieben am 9 März 2015 von

Sandkasten

Ein Sandkasten ist gerade im Sommer eine tolle Sache für Kinder. Beim Kauf gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Holz oder Kunststoff: Welches Material soll es sein?

Sandkästen gibt es entweder aus Holz oder aus Kunststoff. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Holz-Sandkasten bietet meist mehr Platz und ist natürlicher als die Kunststoff-Variante. Diese hat dafür den Vorteil, dass sie nicht großartig montiert werden muss und aufgrund der geringen Größe auch für den Balkon oder einen kleinen Garten geeignet ist. Zudem sind Kunststoff-Sandkästen in diversen Farben und Formen erhältlich, während Holz-Sandkästen immer natürlich nach Holz aussehen. Holz wiederum hat den Vorteil, dass es sich besser in den Garten einfügt. Ein Sandkasten aus Holz kann mit einer Holzlasur aber auch in verschiedenen Farbtönen angestrichen werden.

Beide Materialien haben also ihre Vorzüge. Eltern sollten beim Kauf also in erster Linie die eigenen Ansprüche und den Platz beachten. Das gilt auch für die Größe des Sandkastens, die je nach Situation gewählt werden sollte.

Wie groß sollte der Sandkasten sein?

Die ideale Größe eines Sandkastens hängt davon ab, wie viele Kinder ihn nutzen. Für zwei bis drei Kinder ist eine Größe von 1,50m x 1,50m ideal. Man sollte auch bedenken, dass womöglich Nachbarskinder zum Spielen kommen, weshalb ein größerer Sandkasten immer besser ist als ein zu kleiner.

Was beim Kauf auf keinen Fall fehlen sollte, ist eine Abdeckplane für den Sandkasten. Sie schützt vor Regen und Feuchtigkeit und bewahrt den Sandkasten vor Verschmutzungen. In Verbindung mit einem Dach ist der Sandkasten vor Wind und Wetter geschützt.

Wenn keine Abdeckplane dabei, ist können diese aber auch recht günstig nachgekauft werden.

Welche Vorteile hat ein Sandkasten mit Dach?

Ein Sandkasten mit Dach hat viele Vorteile. So schützt er vor Laub und Blüten und hält Hitze sowie UV-Strahlen ab. Gerade in der Mittagssonne ist ein Dach der sichere Schutz vor der Sonne. Darüber hinaus ist ein Sandkasten mit Dach optisch ansprechender.

Ein großer Vorteil ist auch der Schutz vor Regen und Feuchtigkeit. Dadurch wird das Spielvergnügen erhöht und der Sand bleibt länger frisch.

Ein Sandkasten mit Dach hat aber auch einige Nachteile. So besteht die Gefahr, dass sich Kind oder Eltern am Dach verletzen. Gerade, wenn Erwachsene mit den Kindern in einem Sandkasten mit Dach spielen möchte, entsteht meist ein Platzproblem.

Gibt es Verletzungsgefahren?

Wann immer Kinder spielen, besteht das Risiko, dass sie sich verletzen. Bei einem Sandkasten mit Dach oder der normalen Variante ist das ebenfalls so. Die spielenden Kinder können sich beispielsweise am Holz verletzen oder bekommen womöglich einen Splitter ab. Zudem kann der Sand die empfindlichen Kinderhände verletzen. Beim Spielen mit Sandspielzeug besteht die Gefahr, dass es zu kleinen Blessuren an den Händen kommt.

Es handelt sich also überwiegend um kleine Verletzungen, die selten wirklich problematisch sind. Insgesamt sind Sandmuschel und Sandkasten ziemlich sicher und bergen kaum Risiken für spielende Kinder.

Sandmuschel als Alternative!

Gerade, wenn die Kinder noch sehr klein sind, ist eine Sandmuschel eine gute Alternative. Dabei handelt es sich um eine Art Schüssel aus Kunststoff, die mit Sand gefüllt wird. Eine zweite Kunststoff-Schale dient dazu, die Sandmuschel nach Gebrauch wieder abzudecken und verhindert so, dass der Sand nass oder verunreinigt wird. Außerdem haben Sandmuscheln den großen Vorteil, dass sie sich nach dem Gebrauch leicht im Keller oder in der Garage verstauen lassen. Im Sommer können sie zudem als kleines Planschbecken für Kinder und Babys dienen.

Ein Nachteil von Sandmuscheln ist die sehr geringe Größe. Deshalb eignen sie sich auch überwiegend für Kleinkinder, die zum ersten Mal mit Sand in Kontakt kommen. Sie sind somit die ideale Übergangslösung und aufgrund ihres geringen Preises auch keine allzu große Investition. Eine Anschaffung lohnt sich also für Eltern von kleineren Kindern.

Was es sonst noch zu beachten gilt

Egal, ob Sandkasten mit Dach, Sandmuschel oder die herkömmliche Variante: Beim Kauf eines Sandkasten gibt es einige Dinge zu beachten. Neben Material, Größe und Art, spielen noch andere Faktoren eine Rolle. So etwa die Tiefe des Kastens oder auch die Kosten. Eltern sollten sich deshalb vor dem Kauf überlegen, worauf sie Wert legen und dann eine Entscheidung treffen. So können sie sicher sein, dass die Kinder viel Spaß mit der neuen Anschaffung haben werden.

[Gastautor: Lars Jentzsch]

[Bild: ©  71982228/fotolia.de]

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Gastautor

Dieser Beitrag stammt von einem Gastautor. Wir sind fortlaufend auf der Suche nach themenrelevanten Artikeln für unseren Blog und freuen uns auf neue Gastautoren.

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Kommentare (8)

 

  1. Thomas sagt:

    Danke für diesen Artikel! Ich denke, gerade gegen die Sonneneinstrahlung eignet sich der Sandkasten mit Dach optimal.

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  2. karsten sagt:

    Sehr informativer Beitrag. Hilft mir sehr weiter, danke!

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  3. Irene m. sagt:

    Vielen Dank für die interessanten Tipps und die zahlreichen guten Fakten! Hilft mir wirklich bei meiner Entscheidungsfindung!

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  4. magda herzog sagt:

    sehr guter Gastbeitrag. Könnte man uns darüber informieren wann die Dame / oder der Herr wieder mal einen verfasst bitte ?! LG Magda

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  5. Igor sagt:

    Ich kann auch empfehlen, die Materialien einfach selber im Baumarkt zu kaufen und die eigenen Handwerkstalente zu entdecken, es ist gar nicht so schwer!

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  6. Michael sagt:

    Sehr schöner Artikel 🙂

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  7. Sarah sagt:

    Vielen Dank für diesen informativen Artikel und den Vergleich der beiden Material-Alternativen beim Kauf eines Sandkastens. Genau diese Entscheidung müssen Eltern immer wieder treffen. Obwohl Kunststoff als unbedenklich gilt, ist es langfristig für die Gesundheit der Kinder definitiv nicht die beste Lösung. Holz – bei ordentlicher und natürlicher Lackierung – ist da meist die bessere Wahl.

    Grüße,
    Tolga

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  8. Julchen sagt:

    Sehr guter Artikel, gibt einen guten Überblick.

    Jedoch sollte man vor allem bei Sandkästen aus Plastik / Kunststoff (und hieraus sind die Sandmuscheln gefertigt) achten, dass kein giftiges Plastik verarbeitet ist, heißt: Prüfzeichen prüfen.

    Weitere Infos zu der Thematik haben wir unter zusammengefasst: http://mysandkasten.de/sandkasten-aus-plastik/

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